Navigation

Mittwoch, 10. Mai 2017

Feuersturm: Surrender

Autor: Megan Carpenter
Titel: Feuersturm: Surrender
Reihe: Hurricane Motors - Band 3
Seitenanzahl: ca. 200 Seiten
Verlag: Written Dreams Verlag
ASIN: B06XCD63HT
Preis:
E-Book: 3,99€
Print: 9,99€
Klappentext:


Für den erfolgreichen Rennfahrer Evan Cavanaugh ist Anna Gilmore nie mehr gewesen als die beste Freundin seiner jüngeren Schwester. Bis zu jener Nacht, in der er sie beim Nacktbaden erwischt und erkennen muss, dass aus dem kleinen Mädchen eine verführerische junge Frau geworden ist, die Evan um jeden Preis haben will.

Anna Gilmore ist blutjung, völlig unerfahren und schon jahrelang heimlich in den großen Bruder ihrer besten Freundin verliebt. Doch der risikofreudige Rennfahrer und die sittsame junge Studentin in spe haben nichts gemeinsam, sodass Anna sich keine Hoffnungen macht.

Eine leidenschaftliche Nacht verändert alles zwischen ihnen und stürzt beide in ein Chaos, dessen Ausmaß sie nicht haben kommen sehen.

Bereitstellung des Buches: Rezensionsexemplar. Vielen Dank dafür an den Verlag. Nichtsdestotrotz beinhaltet die Rezension meine ehrliche Meinung und wird in keinster Weise vom Verlag/Autor abhängig gemacht.

Meine Meinung:

Auf die Geschichte von Evan und Anna hatte ich mich bereits seit den beiden "Teufelshauch" Büchern gefreut und mich immer wieder gefragt, was es mit den beiden auf sich hat, denn immerhin werden schon bei Lily und Cage Andeutungen gemacht, dass da mal was lief.


Und ich muss ehrlich sagen: So sehr ich mich auf das Buch gefreut habe, so sehr hat es mich dann auch letztendlich überzeugt!

Evan "Feuersturm" Cavanaugh ist nicht nur einer der besten Rennfahrer, sondern auch noch sexy, dominant und doch ein bisschen Macho. Eigentlich könnte man ihn wirklich als Gentleman-Macho bezeichnen, denn obwohl er sich zu benehmen weiß, hat er wirklich heiße Seiten an sich, die denen des "Teufelshauchs" in keiner Weise nachstehen.
Evan weiß, dass er sich in der Öffentlichkeit nicht so präsentieren darf, wie Cage es gerne tut: Nämlich freizügig und nur auf Skandal aus. Er ist so schlimm wie sein bester Freund, was den Frauenverschleiß angeht, aber in den Augen der Öffentlichkeit ist er ein Unschuldslamm, auch wenn er ständig On/Off Beziehungen pflegt. Lieber so, als ständig mit Sexeskapaden in den Schlagzeilen aufzutauchen.

Anna Gilmore ist dagegen das komplette Gegenteil: sanftmütig, brav, züchtig und lebt nach den Regeln und Konventionen ihrer Eltern und der Gemeinde, der sie angehören.
Sie schwärmt und lieb Evan bereits seit ihrer Teenagerzeit, immerhin ist Evan der große Bruder ihrer besten Freundin, da hat sie ihn oft genug gesehen und getroffen. Und diese Liebe zu ihm endet in einer leidenschaftlichen Nacht, die Dinge in Gang setzt, mit denen beide nicht zurecht kommen.

Anna hat ihr ganzes Leben lang noch keine eigene Entscheidung getroffen, sondern das getan, was von ihr verlangt wurde. Lächeln und die brave Tochter spielen, aber nicht ihren Wünschen und Träumen nachkommen, nicht sich selbst finden und verkörpern, nicht sie selbst sein.  Und das wird ihr zum Verhängnis, denn egal wie oft sie mit Evan in der Lust versinkt, so oft zerbricht auch der Beginn von etwas großem.

Evan, dieser Bindungsphobiker, stellt keine klaren Grenzen und auch Anna hält sich sehr bedeckt, was ihre Hintergründe angeht, sie schottet sich ab und flieht eher öfter vor Evan, als dass sie ihm die Wahrheit sagt. Und damit ist das Katz  und Maus Spiel perfekt. Nur wie lange kann das gut gehen, bis einer der beiden sein Herz verliert?

So gerne ich auch Anna habe und ihre Beweggründe echt verstehen kann, so sehr wollte ich sie einfach nur packen und schütteln und sie ankeifen, dass sie gefälligst ihre Augen aufmachen und für sich selbst eintreten soll. Gosh, die Frau macht mich kirre!
Und Evan ist nicht besser! Nicht die Bohne! Mister "Ich-bin-Dauersingel-und-vögel-lieber-ohne-Bedingungen" ist der reinste Beziehungsphobiker und Angsthase, wenn es um Gefühle geht. Ich hoffe echt, dass das im zweiten Band besser wird -_-

Jedenfalls hat mich Megan Carpenter mit dem ersten Teil der Dilogie um dieses Chaotenpaar wieder sehr gepackt und abgeholt. Ich mag den Schreibstil der Autorin und die Tatsache, dass sie kein Blatt vor den Mund nimmt. Zwischen Evan und Anna ist es ein ziemlicher Kontrast, denn Evan flucht gerne mal und Anna ist eigentlich ein ziemlich anständiges, süßes Mädchen, das keine Schimpfwörter in den Mund nimmt. Immer wieder amüsant zu lesen.
Und von Cage gibt es auch immer wieder was zu sehen, ich mag Lily und den Sadisten ja sehr gerne.

Fazit: 

5 Musiknoten für eine tolle Geschichte mit genialen Charakteren, die Ecken und Kanten haben und alles, aber nicht perfekt sind. Genial. Ich freue mich auf den zweiten Teil!


Spannungsbogen:
Charaktertiefe: 
Schreibstil:





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen