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Samstag, 25. November 2017

Höllentrip mit Luzifer

Autor: Doris E. M. Bulenda
Titel: Höllentrip mit Luzifer
Seitenanzahl: 306 Seiten
Verlag: Schwarzer Drachen Verlag
ISBN: 978-3940443670
Preis:
E-Book: 5,99€
Print: 12,90€
Link zur Autoren FB Seite: Doris E. M. Bulenda
Link zu Amazon: Michelle und Luzifer
Klappentext:

Der Zettel war in meinem Briefkasten ein strahlend weißes Blatt Papier. Und darauf ein großer, roter Blutstropfen. Mein Entsetzen hätte nicht größer sein können, als ich diese »Nachricht« zwischen ein paar uninteressanten Werbesendungen fand ...

Seit vielen Jahren ist sie auf der Flucht vor einem Stalker. Als dann plötzlich ihr Kater mit ihr spricht, glaubt sie zuerst, den Verstand verloren zu haben, doch er schlägt ihr tatsächlich einen Ausweg vor:
Ihre vor Jahren verstorbene Großmutter soll eine Hexe gewesen sein.
Kurzerhand macht sie sich mitsamt dem Kater auf den Weg ...



Bereitstellung des Buches: Rezensionsexemplar. Vielen Dank dafür an den Verlag. Nichtsdestotrotz beinhaltet die Rezension meine ehrliche Meinung und wird in keinster Weise vom Verlag/Autor abhängig gemacht.

Meine Meinung:

Wenn man seit Jahren auf der Abschussliste eines Stalkers steht, er einen in jeder Stadt ausfindig macht und auch noch immer weiß, wo man arbeitet und die eigene Familie das eher als "süß" und "freue dich doch über so viel Aufmerksamkeit" bezeichnet, statt die Angst und die Sorge von einem selbst zu verstehen, dann... ja.. Dann ist man wahrlich in einem Alptraum gefangen.

Die Geschichte wird aus Michelles Perspektive erzählt, wodurch man direkt in ihre persönliche Hölle geworfen wird und gleichzeitig werden die Umstände erklärt.
Manchmal fand ich gerade diese Erklärungen zu lang gezogen, aber sie haben ihre Berechtigung, das will ich gar nicht abstreiten.
Michelle ist eine junge Frau, die sich selbst aufgegeben hat und nur noch auf der Flucht vor ihrem Stalker ist, der keine Mühen zu scheuen scheint, sie immer und immer wieder aufzuspüren. Sie lässt sich gehen, in der Hoffnung, dass sie dann zu unansehnlich wird und der Stalker sein Interesse an ihr verliert.
Und dann bekommt sie unerwartet Hilfe und eine Möglichkeit zur Flucht: Ein Zauber von ihrer grässlichen Großmutter und sie landet in der Hölle, wo der wahre "Höllentrip" beginnt.
Was das mit Luzifer zutun hat? Nun, damit ist nicht der von mir so geliebte gefallene Erzengel Luzifer gemeint, der gemeinhin als Teufel bekannt ist, sondern eine Höllenkatze, die diesen Namen trägt. Und genau diese Höllenkatze begleitet Michelle auf ihrer Reise in der Hölle.


Michelle finde ich einen sehr interessanten Charakter, die fiel zu bieten hat. Gleichzeitig ist dieser Höllentrip auch eine Art Selbstfindungsreise für Michelle, denn sie findet hier Seiten an sich, die ihr so noch nicht bekannt gewesen sind.

An manchen Stellen war mir zu viel Beschreibung, weswegen es für mich den Spannungsbogen unterbrochen hat und es langgezogen wurde. Ansonsten fand ich den Schreibstil klasse und das Ende ist nicht ganz so, wie erwartet.
Die Erklärungen bezüglich den Engeln und alles, was noch vor kam, fand ich wirklich gut und ansprechend, außerdem für mich sehr logisch ausgeführt.

Neben Dark-Fantasy-Elementen und einer Prise Erotik findet man hier auch das ein oder andere manchmal über die Psyche und den Glauben, besonders bezüglich Gott und den Teufel und die verschiedenen Höllen.

Fazit:
4 Musiknoten für eine interessante Geschichte, die mich nicht ganz packen konnte, aber die trotzdem einiges zu bieten hatte. Danke, dass ich es lesen durfte.



Spannungsbogen:
Charaktertiefe:
Schreibstil:





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